Presserezensionen
Künstlerhaus Hannover: Von Goethe bis Heinz Erhardt ...
(...) Bravoauslösende Höhepunkte: die Soloeinlagen von (...) Arndt Schwichtenberg.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 4.12.1992
Nur gemeinsam sind sie ein Gedicht
(...) Besonders begabte Sprecher (...) wie Arndt Schwichtenberg, der sein Gesicht zu den erstaunlichsten Grimassen verziehen kann. Nebenbei arbeitet er als Synchronsprecher und spricht schon mal einen Werbespot fürs Radio (...)
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 1996
Chor beeindruckt mit phänomenalem Sprechspektakel
... "Herausragend inmitten eines ohnehin bravourösen Ensembles ist der Vortrag Arndt Schwichtenbergs. Mit einem unerschöpflichen Repertoire an verbalen Ausdrucksmitteln, verstärkt mit beeindruckender Mimik und Gestik, verwandelt er sich mühelos von einem Hexenmeister in eine Diva. ... "
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 23.9.1997
Morgenstern im Historischen Museum Hannover
(...) Bei der Versteigerung (...) vermochte es Arndt Schwichtenbergs geistreiche und schlagfertige Art (...) das Ganze zu einem munteren Happening werden zu lassen.
Thomas Weller in "Kulturring", 7.12.1997
Bewegte Worte als Form der Kunst
(...) Als herausragender Künstler seiner Kunst - dem Zusammenspiel zwischen dem Ausdruck des Wortes und des Körpers - zeigte sich insbesondere Arndt Schwichtenberg.
Leine Deister Zeitung, 2.7.1997
Premiere “heilig - heiter – Morgenstern”, historisches Museum, Hannover
(...) Wort und Musik, Szenisches Spiel (voller Witz: Arndt Schwichtenberg und der Männerchor im einsamen „Hemmed“) und Bild greifen ineinander (...)
Beeindruckend das poetische Zwiegespräch zwischen emphatisch-deklamatorischem Ansatz und besinnlich rezitativischem Vortrag in der Programmgruppe „Sternenbronnen“ (Arndt Schwichtenberg) (...)
Thomas Weller in „Kulturring“ 2/1998
Arndt Schwichtenberg formt Gedichte aus Eintrittskarten
"Light my fire" forderte Arndt Schwichtenberg sein Publikum beim "glaubensbekenntnis" in der Warenannahme auf. Mit dem Zitat aus dem Doors-Klassiker als Motto vorweg startete er seinen Abend mit dadistischer Lyrik.
Dabei verteilte der ausgebildete Sprecher und Sprachtrainer Wunderkerzen an seine Zuhörer. Der Funke sprang nicht sofort über - dafür sprang er später, als der Rezitierende den ganzen Publikumsraum einbezog, um Platznummern, Texte auf Eintrittskarten und Bierdeckeln zu einem Gedicht werden zu lassen.
Das amüsierte Publikum lockerte sich derart, dass es anschließend sogar bereit war, ein Gedicht von Hans Magnus Enzensberger gemeinschaftlich vorzutragen. Schwichtenberg glänzte bei dieser Veranstaltung vor allem durch Spontaneitäten, bei denen er die Zuschauer und seine Freundinnen Anja Meyer und Ria Rollala abwechselnd mit einbezog. Perkussionist Malte Rettberg steuerte ausgefeilte Untermalung der Texte mit Vibrafon, Tom und Snare bei. Kein überflüssiger Ton. (...)
Tati in Neue Presse Hannover, 28.1.2002
Der Berg spricht
Leo Berg (früherer Künstlername Schwichtenbergs, Anm. d. Red.) spielt Schwitters in der Werksatt Galerie Calenberg
Zum Auftakt der 16. Kabarett-Wochen n der Werkstatt Galerie Calenberg in Hannover gab’s Dadaistisches. Leo Berg und das Sprech-Ensemble vom UNIT Theater nahmen sich Kurt Schwitters’ Groteske „Ursachen und Beginn der (großen und) glorreichen Revolution von Revon“ vor. „Mama, da steht ein Mann“ – diese Zeile aus der sprachlichen Literatur-Revolte beschreibt auch die Vorgehensweise Leo Bergs. Denn da steht er: als Sprecher und Ausdruckstrainer dirigiert er die sechs Damen und den einen Herrn, die auf der Bühne die dadaistischen Wortfetzen modellieren. Für die , von Kurt Schwitters Anfang der zwanziger Jahre heraufbeschworene Merz-Revolution organisiert sich Berg einen Saal von Statisten. Fast jeder Zuschauer erhält eine Rolle.
„Ein Spiel, mit ernsten Problemen, das Kunst ist“, so hat Schwitters 1948 geschrieben. Leo Berg, Malte Rettberg am Vibrafon und dem Sprechchor gelingt dieses Spiel.
Jörg Nierzwicki in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, 4.2.2002
Erinnerung ist wie Wein: Lyrik und Musik hinterm Bahnhof
Gelungener start der Kulturreihe „Hinterm Bahnhof“: In der Musikhochschule kamen die Dichter, die einst in der Oststadt lebten, am Freitagabend noch mal zu Wort. (...)
Lyrik, die Arndt Schwichtenberg (begleitet von Corinna Eikmeier am Cello) vortrug: ein melancholischer „Steineklopfer“, ein getragener „Prometheus“ – Beifall für einen gelungenen Abend.
Neue Presse, 19.5.2003
Arndt Schwichtenberg - Leben mit Rock und Rollen
(...) Mit seinem U·NI·T Theater hat er sich seit 1998 einen veritablen Ruf erspielt. Die Gemeinschaft aus Theaterleuten und Teilnehmern seiner Kurse begeisterte schon mehrfach, zuletzt mit einem Rezitationsabend mit Gedichten von Friedhelm Kändler und Kurt Schwitters. (...)
Jens Briskorn in „Schädelspalter“ 7/2003